„Mit der Katze auf dem Motorrad um die halbe Welt“ Teil 2 Beitrag in der LR

Geschrieben von Redaktion Kulturkirche / Presse
Artikel von Christine Primpke

„Mit der Katze auf dem Motorrad um die halbe Welt“ – Teil 2

„Motomogli“ – die Reise zweier besonderer Freunde
Unter diesem Motto lud die Kulturkirche Lauta-Stadt am 14. Juni 2025 zu einer Multivisionsshow ein. Martin Klauka aus Hohenbocka hat sein Versprechen eingehalten und konnte nun zum Teil 2 seiner Reiseerlebnisse ganz herzlich begrüßt werden. Das aufgeschlossene Publikum lauschte erneut mit großem Interesse seiner zahlreichen Erlebnisse, die er per Motorrad auf der Strecke von Pakistan bis Südindien erlebte. Unter den anwesenden Gästen war eine Vielzahl, die bereits am 29.7.2023 live dabei waren und nun voller Spannung auf die Fortsetzung harrten. Natürlich war auch Mogli dabei. Sie ruhte in ihrem Körbchen und betrachtete recht gelassen die Multivisionsshow und das Treiben auf der Bühne.
Martin Klauka erzählte frei weg über die Fortsetzung seiner Reise: Pakistan, durchs Himalaya Gebirge, Nepal, in Richtung Indien mit Halt in Varanasi, Goa, Bangalore, Kerala, Calicut, Wayanad, Alappuzha, um nur einige Orte zu nennen… und zurück.
Abenteuer zu erleben, die Lebensweise der Menschen, ihre Kulturen kennenzulernen- das gehört zu seinen Motiven, warum er viele Länder der Welt bereist und zahlreiche beschwerliche Situationen zu meistern, auf sich nimmt.
Für die neuen Gäste schilderte Martin einleitend, wie er dem kleinen, schwarz-weißen Kätzchen in Marokko begegnete und wie daraus eine unbeschreibliche Freundschaft entstand. Zeigte per Foto, wie er versuchte sie im Ausland zu ernähren und wie er sie trainierte, erst auf dem Fahrrad und später auf dem Motorrad sitzen zu bleiben – eben den Eingewöhnungsprozess. Nun ist Mogli sein ständiger Reisebegleiter und mit großer Bestimmtheit „ein Bund fürs Leben“!

Martin Klauka strahlt immer wieder vor Glück, wenn er über Erlebtes berichtet und betont die erlebte, große Gastfreundschaft der Menschen in den bereisten Ländern. Die unzähligen, oft in letzter Minute kommenden Übernachtungsmöglichkeiten und so mancher guter Rat sicher sein Nachtquartier aufschlagen zu können, waren existenziell für das Gelingen seiner Reise. Auch die liebevolle Bewirtung seiner Gastgeber und Gastgeberinnen waren für ihn unbeschreibliche Erfahrungen. Nicht zu vergessen die lobenswerte, erlebte Unterstützung der Menschen u.a. bei der Reparatur seines Motorrades, Beschaffung neuer Reifen oder eines Chips, sowie die wiederholte Hilfe bei der Suche seiner Katze, welche er oft als seine
„Prinzessin“ bezeichnet. Die sehr spannende, lebensnahe Schilderung seiner Reiseerlebnisse, seine Art und Weise der Vermittelns, seine bescheidene Art punkten für die Martin Klauka und machten ihn mit Mogli erneut zum Sympathieträger dieses Abends.

Im Überblick:
Dauer der Reise: 5 Jahre, 3 Monate
22 Länder bereist und 84.000 Kilometer gefahren
Zeit: 24.8. bis 19.11.2022 (dabei auch die Corona-Zeit mit all ihren Einschränkungen erlebt)
Das Feedback dieses Abends: Der Einladung der Kulturkirche Lauta-Stadt folgte ein sehr aufmerksames Publikum u.a. aus Lauta, Lauta-Dorf, Laubusch und Hoyerswerda. Eine Veranstaltung mit 131 verkauften Karten beweist das große Interesse der vermittelten Reiseberichte, dieses Mal vorwiegend aus dem Gebiet Indien. Das begeisterte Publikum, einschließlich der anwesenden Katzenliebhaber, spendeten reichlich Applaus und viele kauften auch Martins ersten Bildband, mit persönlicher Widmung zur freundlichen Erinnerung an diesen Abend, einschl. des Reiseberichtes per Bild und Ton und einer Vielzahl Videos.
Gegen 22.30 Uhr endete dieser unterhaltsame Abend, obwohl Martin Klauka sicherlich noch viel Gesprächsstoff im Gepäck hatte.
In zahlreichen Gesprächen nach diesem unterhaltsamen Abend konnte man von den Besuchern ein durchweg positives Feedback erfahren. Erfreulich kann berichtet werden, dass in der Kulturkirche jetzt ein Gästebuch ausliegt, in welchem sich bereits Künstler und Gäste eintrugen und ihre positiven Erfahrungen mitteilen. „Danke für dieses großartige Event“

Wir danken den Organisatoren (auf und hinter der Bühne), den vielen fleißigen Vereinsmitgliedern der Kulturkirche Lauta-Stadt, welche zum guten Gelingen dieses Abends beitrugen für diese außergewöhnliche und höchst bewegende Geschichte zweier Freunde. Ebenso ging das herzliche Dankeschön an die Kirchengemeinde, hier solche tollen Veranstaltungen durchführen zu können.

Erwähnenswert ist, dass wir uns im Oktober 2025 auf Martins Klauka 2. Bildband freuen können, so seine Info zum aktuellen Stand. Danke sehr an Martin Klauka, dass er seine Heimat erneut aufsuchte und sein Versprechen in Lauta mit dem heutigen Abend einlöste. Durch seine persönliche Präscntation konnten wir per Bild und Ton an scincr Rcisc teilnchmen, voller Spannung cin Stück ihn begleiten, ja mitfiebern, wie er so manche Hürde meisterte und immer wieder eine warmherzige Gastfreundschaft erlcben dürfte. Auch die Gefahren bei der Fahrt entlang der schr engen Gebirgspässe, Erdrutsche, die Begegnung mit Tieren (Kühe) im Straßenverkehr, die Gefahren mit Mogli und den Tieren (Hunde/Affen)….- da blieb uns oft der Atem stehen!

Es ist schon sehr beeindruckend, was Mensch und Tier zusammenführt und was machbar ist, wenn jemand die Verantwortung für sich und für sein Tier übernimmt, zusammen schmiedet, durch dick und dünn geht und um das gegenseitige Leben bangt/kämpft. Auch das Passieren der Grenzen, der Kampf um dic Vcrlängcrung des Visums usw… das allcs kostct vicl Kraft und vorlangt starkc Nerven. Man benötigt schon eine große Portion Mut, natürlich auch viel Glück, um alle möglichen Abenteuer zu meistern. Es treten ja auch ungeplante Gefahren auf, persönliche Verletzungen, der Kampf mit extremer Hitze für ihn und für Mogli – alles das verlangt beherztes Handeln. Doch Ende gut, alles gut. Gesundes Wiedersehen in der Heimat – das zählt!

Aber es ist ein großes Stück Freiheit, was Martin Klauka nutzt und erfährt, ja ein großes Geschenk Man muss den Mut haben, sich auf den Weg zu machen. Eine große Portion Unternehmungsgeist, Motivation, Ehrgeiz, Organisationstalent, Sprachkenntnisse und kcine Angst vor Naturgewalten, ungeplanten Hindernissen oder Passierproblemen zu haben. Man sagt nicht umsonst: „Der Weg ist

Auf jeden Fall freuen wir uns auf ein Wiedersehen!

Bis dahin möchten wir Martin Klauka alles GUTE wünschen. Wer leidenschaftlich Motorrad fährt, den schreckt das Risiko eines Unfalls nicht ab. Doch die Gefahr fährt immer mit. Unwegsames Gelände, mögliche Erdrutsche, ungcahnte Probleme im Straßenverkehr oder Hindernisse in engen Bergpässen, Uberschwemmungen usw., möge alles glatt gehen! Zum Glück gibt es Schutzengel, die auf jeder Tour an der Seite von Motorradfahrern sind und dafür sorgen, dass nichts passiert. Einer dieser Schutzengel ist „Fabiel“. Möge er Martin und Mogli stets begleiten, sehr wachsam sein und über beide seine schützenden Hände ausbreiten.