Kulturkirche Lauta

vers. Häuser

Die Wohnungen befinden sich in verschiedenen Gebäudetypen. Es handelt sich teilweise um eineinhalb- oder zweigeschossige Reihenhäuser oder aber freistehende Doppel- und auch Mehrfamilienhäuser. Rückwärtig sind überwiegend Stallanbauten vorhanden und es schließen sich zumeist ca. 200 qm Garten an. Diese regelmäßig angelegten Gartenparzellen sind sowohl vom Haus aus als auch über einen Wirtschaftsweg zugänglich, welcher gleichzeitig zum öffentlichen Wegenetz gehört. 

Überwiegend wurden 7 Gebäudegrundtypen gebaut, in denen kleine Wohnungen vorgesehen waren. Charakteristisch sind große Walm- und teilweise Satteldächer mit Gaupen und Luken. Darunter reihen sich Obergeschoß, Erdgeschoß und ein flaches Kellergeschoß. Auffallend ist die phantasievolle Variation der Dachformen sowie die wechselnde Trauf- und Giebelständigkeit der Gebäude. Die kleinteiligen Wohngebäude mit kleinen Wirtschaftstrakten orientieren sich am Gartenstadtideal als planmäßig gestaltete Siedlung mit naturnahem Wohnen. Gerade an den Beamtenhäusern finden sich besondere Gestaltungselemente wie z.B. risalitartige Vorbauten, Erker und Eingangsvorbauten.

Trotz der Vielgestaltigkeit der einzelnen Bauten ist der Siedlung eine städtebauliche Geschlossenheit zu Eigen. Zu den vereinheitlichenden Elementen gehören die biberschwanzgedeckten Dächer, Sprossenfenster, Holzklappläden, gegliederte hölzerne Eingangstüren, dreiseitige Treppen und teilweise Rankgerüste. 

Charakteristisch sind auch breit aufgeputzte, erhabene Türeinfassungen (Faschen). Während Putzbauten in der Siedlung überwiegen, finden sich im Südosten braunbunte Ziegelrohbauten. In der gesamten Siedlung herrschen konstruktive Formen vor, aber bei genauerer Betrachtung sind auch liebevoll gestaltete Einzelheiten, wie z.B. die Feststeller der Fensterläden, auszumachen. 

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